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Euresearch EU Info, June 2003 |
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Celtic Ein neues EUREKA-Clustervorhaben soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie im strategischen Rahmen der Telekommunikation stärken. Die Telekommunikation stellt für die europäische Wirtschaft – sowohl für die Beschäftigung als auch als innovative Kraft für Unternehmen und die Technologie – einen bedeutenden strategischen Bereich dar. Die europäische Telekommunikationsindustrie ist wettbewerbsfähig und hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Vorsprung gegenüber ihren Hauptkonkurrenten aufrechtzuerhalten. Nicht alle Bedürfnisse der Telekommindustrie gedeckt Dank dem 6.Rahmenprogramm der Europäischen Union ist eine bedeutende Anzahl von Kooperationsprojekten zwischen den wichtigsten Partnern in Vorbereitung. Dennoch, basierend auf die der EU unterbreiteten Interessensbekundungen, ist die Telekommunikationsindustrie zu zwei Schlussfolgerungen gelangt: 1. Die öffentliche Finanzierung im 6.EU-Rahmenprogramm wird nur ein Viertel der ausgedrückten Bedürfnisse decken. 2. Die Natur der Projekte,die durch die Kommission im Rahmen des 6. EU-Rahmenprogramms (längerfristige Forschung) vorgesehen ist, deckt nicht alle Bedürfnisse der Telekommunikationsbranche. Die Industrie benötigt Lösungen, Produkte und Dienstleistungen in einer kürzeren Frist und hat deshalb beschlossen, ein Programm parallel zum Rahmenprogramm zu lancieren. Neues Programm lanciert Dieses Programm, das im Rahmen von EUREKA durchgeführt wird,heißt Celtic (Cooperation for a sustained European Leadership in Telecommunications).Celtic hat zum Ziel, ein neues «konvergierendes Netzkonzept (Converged Network)» zu definieren und zu testen, welches das klassische Fernsprechnetz, die Mobilnetze und das Internet, in eine Infrastruktur (basierend auf IPv6) vereint. Gleichzeitig muss eine hohe Zuverlässigkeit und ein hohes Dienstleistungsniveau angeboten werden. Das Aktionsprogramm Celtic Celtic wird von den europäischen Hauptbeteiligten im Bereich der Telekommunikation (Ericsson, Alcatel oder Nokia zum Beispiel, sowie die Netzbetreiber British Telecom, Deutsche Telekom, France Telecom, Telecom Italia und Telefonica) unterstützt. Celtic ist offen für alle Teilnehmer von EUREKA-Mitgliedsstaaten; die Schweiz wird ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen. Das Aktionsprogramm ist im «White Paper» enthalten, das demnächst vom sogenannten «Purple Book» gefolgt wird. Die Initiative müsste Anfang 2004 starten. Die erste Deadline zum Einreichen von Projektvorschlägen ist für Herbst 2003 vorgesehen.
http://www.celtic-initiative.org Rolf Escher, Nationaler Projektkoordinator (NPC)
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